Fuji

Japan 3-wöchige Route

Japan Anreise

Flughäfen: Es gibt zwei internationale Flughäfen in Japan in Tokyo und Osaka. Wir waren zuvor in Taiwan und sind dann von Taipeh nach Sendai geflogen.

Einreise: Für die Einreise nach Japan müsst ihr vor dem Abflug ein Einreiseformular ausfüllen. Ihr bekommt dann einen QR Code, den ihr bei der Immigration vorzeigen müsst.

Sim-Karte: Ihr könnt vor Ort am Flughafen eine lokale Sim-Karte kaufen oder bereits vor Abreise eine eSim kaufen. Wir hatten uns dieses Mal eine eSim von Saily gekauft. Ansonsten können wir auch Airalo empfehlen (affiliated Links).

Geld abheben: Am Flughafen könnt ihr auch direkt Bargeld abheben.

Transport

Am einfachsten kommt ihr mit dem Zug und Bus durch das Land. Hierfür bietet es sich an eine Suica card vor Ort an einem der Bahnhöfe zu kaufen oder wenn ihr ein iPhone habt, könnt ihr sie ganz bequem in euerem Apple Wallet speichern. Die physische Suica Card ist wie eine Prepaid Karte, die ihr mit Guthaben auflädt und damit eure Tickets zahlt – ihr könnt sie auch bspw. im 7Eleven oder anderen Stores zum Bezahlen verwenden. 

Reisen mit dem Zug: Bahnfahren und insbesondere das Reisen in einem Shinkansen steht vermutlich auf jeder Japan Bucket List. Ihr könnt die Shinkansen Tickets ganz einfach über die Ticketautomaten kaufen. Das tolle ist, dass sich die Preise nicht kurzfristig erhöhen, so könnt ihr spontan für den selben Preis 20 Minuten vor Abfahrt ein Ticket kaufen. Beim Ticketkauf könnt ihr zwischen reservierten und nicht-reservierten Plätzen auswählen. Sowie zwischen verschiedenen Buchungsklassen, ähnlich wie in Deutschland. Die günstigsten Plätze sind die nicht-reservierten. Beachtet zudem, dass wenn ihr mit viel und großem Gepäck reist, einen speziellen Sitz inklusive Übergepäck bucht. 

Wenn ihr sehr viel Shinkansen fahrt überprüft vorher, ob sich der JPR Pass für euch lohnt. Seit dem Preisanstieg vor einigen Jahren, lohnt sich dieser aber leider nur noch in den seltensten Fällen. Dennoch gibt es auch einige regionale JPR Pässe, die sich insbesondere lohnen, wenn ihr bspw. Ein- oder Zwei-Tages-Touren von Tokio nach Nikko oder von Osaka nach Hiroshima plant.

Shinkansen fahren kann schnell in den Geldbeutel gehen, daher schaut auch immer ob es alternative günstigere Züge oder bspw. (Fern)Busse gibt.

Reisen mit dem Fernbus: Auch das Busfahren ist in Japan super einfach und es werden auch einige Nachtbusse für längere Strecken angeboten.

Reisen mit dem Mietwagen oder Van: Eine weitere beliebte Art Japan zu bereisen ist mit einem Mietwagen oder Van. Hierfür benötigt ihr aber eine japanische Übersetzung eures Führerscheins. Die bekommt ihr bspw. vor eurer Reise bei ADAC (€) oder vor Ort bei japanischen Behörden.

Unterkünfte

Unsere Unterkünfte haben wir fast vollständig über Agoda gebucht, da wir hier immer den günstigsten Preis sowie die besten Stornierungsbedingungen hatten. Dennoch lohnt sich allgemein immer der Vergleich zwischen Agoda, Booking, Trip und Airbnb.

Da wir Low-/Mid-Buget reisen haben wir überwiegend in den preiswerten Business Hotels übernachtet. Stellt euch schon einmal auf sehr kleine Zimmer ein – meist um die 11 Quadratmeter. Und dass es (noch) sehr viele Raucherzimmer gibt. Achtet stets darauf ein Nichtraucher-Zimmer zu buchen. Japan ist zudem bekannt für seine traditionellen Ryokan und Onsen

Während unserer 3-wöchigen Taiwanreise haben wir im Durchschnitt 75€ pro Doppelzimmer bezahlt. Wir haben überwiegend in Business Hotels geschlafen.

Unsere Japan Route

Während unserer dreiwöchigen Reise haben wir alle wichtigen und beeindruckende Orte des Landes gesehen und können unsere Route auch so weiterempfehlen. Die Route kann in beide Richtungen gemacht werden.

Sendai mit Matsushima - Tag 1 und 2

Unsere Japanreise beginnt in Sendai. Der Flughafen ist relativ klein und wir waren die einzigen westlichen Touristen an Board unserer Maschine. Die Einreise lief aber problemlos ab und mit der Bahn bist du auch in kurzer Zeit in der Stadt Sendai.

Sendai bietet ein paar Sehenswürdigkeiten, die du am ersten Tag besichtigen kannst: Rinnoji Tempel,Ōsaki Hachimangū Schrein und die Burg von Sendai, mit einem schönen Blick über die Stadt. 

Am nächsten Tag stehen direkt zwei Highlights an – unsere Hauptgründe warum wir unsere Reise in Sendai starteten: der „Shiogama Fish Wholesale Market und Matsushima. Früh am morgen ging es mit der JR Senseki Line nach Shiogama. Der Shiogama Fischmarkt gilt als einer der wichtigsten Fischmärkte Nordjapans und ist besonders berühmt für seinen Thunfisch. Das absolute Highlight: eine DIY Sushi Box. Hierfür frische Sashimi eurer Wahl an einem der vielen Stände kaufen, Reis am Stand Nummer 6 dazu holen und die Sushi direkt vor Ort gemeinsam mit den Locals genießen – ein echtes Erlebnis!

Von Shiogama aus nahmen wir das Sightseeing-Boot nach Matshushima – eine der drei schönsten Landschaften Japans. Die rund 50-minütige Fahrt führt bereits an den berühmten, von Kiefern bewachsenen Inseln vorbei.

In Matsushima starteten wir mit dem Teehaus Kanrantei mit Matcha und lokaler Süßigkeit und einem wunderschönen Blick auf die Bucht. Danach folgte klassisches Sightseeing: der Godaidō Tempel auf einer kleinen Insel, ein Spaziergang über die Fukuurabashi-Brücke und der Besuch des beeindruckenden Zuiganji Tempels mit seinen Zen-Gärten. Direkt daneben liegt der Entsūin Tempel, besonders bekannt für seinen Herbstgarten.

Am Nachmittag ging es von Matsushimakaigan mit der Senseki Line zurück nach Sendai.

Sendai’s kulinarische Spezialitäten:
  • Gyūtan (Rinderzunge). Wir haben Gyūtan gegrillt probiert. Außen schön knusprig angebraten und innen angenehm saftig. Ihr findet in der gesamten Stadt Gyūtan Restaurants und fall die Zeit knapp ist, könnt ihr sie am JR-Bahnhof probieren. Wir waren hier bei „Zenjiro Sendai Station Gyutan Dori„.
  • Zunda Shake (gesüßter Edamame Shake). Ebenfalls ein Muss, ist der sehr leckere Zunda Shake von Zunda Saryo am JR-Bahnhof. Falls ihr wie wir auch nach eurem Sendai Besuch verlangen nach diesem Shake habt, könnt ihr ihn noch einmal in Tokio und Osaka am Bahnhof kaufen.

Übernachtet haben wir im Koko Hotel Sendai Station South für 37€ Nacht für ein Doppelzimmer.

Mit dem Tohoku Shinkansen geht es eine Stunde weiter nach Utsunomiya. Die Fahrt kostet 40-50€ pP, je nach dem ob ihr einen reservierten oder nicht-reservierten Sitzplatz bucht. 

Utsunomiya/Nikko - Tag 2 bis 4

Wir haben Utsunomiya als Base für unsere Nikko Trip ausgewählt, da die Hotelverfügbarkeiten in Nikko begrenzt oder teilweise über unserem Budget lagen. Als wir dann herausgefunden hatten, dass Utsunomiya der Geburtsort der Gyoza ist, klang das nach einer perfekten Alternative. Falls ihr aber viele Wanderungen in Nikko plant, empfehlen wir euch ein Hotel direkt in Nikko oder am Chūzenji-See.

Nikko

Von Utsunomiya fahrt ihr ca 52 Minuten mit der Nikko Line nach Nikko. Die Fahrt könnt ihr mit eurer Suica card zahlen. Wir haben die Karte in unserem Apple Wallet hinterlegt und können das iPhone einfach bei den Gates auflegen. Preis ca 4€ pP je Strecke.

More to come soon …

Übernachtet haben wir im Hotel Sunshine Utsunomiya für 50€/Nacht für ein Doppelzimmer.

Von Ustunomiya geht es mit der „Utsonomiya Line” zwei Stunden weiter nach Tokio (Ueno). Gezahlt haben wir mit der Suica card. Die Strecke kostet  ca 11€ pP. 

Tokio - Tag 4 bis 10

Coming soon

Tokio ist riesig und jedes Viertel ist unterschiedlich, daher haben wir uns entschieden in zwei verschiedenen Vierteln zu schlafen. Zuerst haben wir im APA Hotel Asakusa Shin-Okachimachi Ekimae für 108€/Nacht für ein Doppelzimmer geschlafen. Das Hotel ist ganz in der Nähe des bekannten Ueno Parks. Die zweite Hälfte der Zeit haben wir im APA Hotel Shinjuku Gyoemmae geschlafen. Ein Doppelzimmer hat 122€/Nacht gekostet.

Mit dem Bus (12,50€ pP) ging es dann 1 Stunde und 45 Minuten weiter zum Fuji in die Stadt Fujikawaguchiko. Wir sind von Shinjuku aus losgefahren und empfehlen den Bus vorab online zu buchen. Es gibt ebenfalls eine englische Seite über die ihr die Tickets schnell und einfach kaufen könnt. Besonders zu den Hauptreisezeiten, wie zur Kirschblüte oder im Herbst, können die Busse schnell ausgebucht sein.

Fujikawaguchiko - Tag 10 bis 12

Coming soon

In Kawaguchiko gibt es tolle Hotels mit Blick auf den See und Fuji oder auch einfache Unterkünfte. Wir hatten Glück und haben noch eines der letzten bezahlbaren Zimmer mit Seeblick bekommen. Gebucht hatten wir das Breezbay Lake Resort für 115€/Nacht für ein Doppelzimmer mit Seeblick.

Mit xx weiter nach Nagano.

Nagano - Tag 12 und 13

Coming soon

Wir haben im Hotel Livemax geschlafen. Die Nacht hat 50€ für ein Doppelzimmer gekostet.

Mit xx weiter nach Kanazawa.

Kanazawa - Tag 13 und 14

Coming soon

In Kanazawa haben wir im Town Hotel 41 geschlafen. Das Doppelzimmer hat 75€ für eine Nacht gekostet.

Mit xx weiter nach Kyoto.

Kyoto - Tag 14 bis 18

Coming soon

In Kyoto hatten wir wieder zwei Unterkünfte. Die erste war das Hotel Check Inn für 60€/Nacht. Die andere Nacht waren wir im Sotetsu Fresa Inn für 86€/Nacht für ein Doppelzimmer.

Mit xx weiter nach Nara.

Nara - Tag 18 und 19

Coming soon

In Kyoto haben wir im Smile Hotel Nara geschlafen. Die Nacht hat 35€ gekostet.

Mit xx weiter nach Osaka.

Osaka - 19 bis 22

Coming soon

In Osaka haben wir im Nest Hotel Osaka Shinsaibashi geschlafen. Die Nacht im Doppelzimmer hat 66€ gekostet.

Mit xx weiter nach Hiroshima.

Hiroshima und Miyajima - Tag 22 und 23

Coming soon

In Hiroshima haben wir im Hiroshima Wabisabi Hostel übernachtet. Für ein Doppelzimmer haben wir 40€ gezahlt.

Mit xx wieder zurück nach Osaka.

Osaka - Tag 23 und Abreise

Coming soon

Die letzte Nacht in Osaka haben wir im Toyoko Inn Osaka Namba Nippombashi verbracht. Für ein Doppelzimmer haben wir 48€ die Nacht gezahlt.

Mit xx weiter zum Flughafen.

Geheimtipps

Stempel: Ihr könnt ähnlich wie in Taiwan an vielen Metro-Stationen sowie Sehenswürdigkeiten Stempel sammeln. Ein wunderschönes Adenken an unsere Zeit in Japan.

Matcha: Sehr leckeren und auch im Vergleich günstigen Matcha bekommt ihr in den traditionellen Teehäusern.